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Foto © Marcus Ebener
Foto © Marcus Ebener
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Immagine © Staab Architekten

Albertinum Dresden – Sanierung und Neubau Zentraldepot

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Sede
Dresden
Anno
2010

Der Depotneubau ist als eine Art raumhaltiges Dach konzipiert, als eine aufgeständerte Arche Noah, die für immer aus dem Bereich der Fluten herausgehoben wird. Eingehängt mit zwei Lichtfugen im Zentrum des Innenhofes und aufgelagert auf einem neuen Aufzugsschacht und zwei Stützen hinter der bestehenden Hoffassade, lässt sie den zentralen Raum unberührt und gut belichtet. Die Untersicht dieses Baukörpers wird als „beleuchtete Fläche“ ausgeführt, so dass ein voll belichteter Innenhof entsteht, der über die seitlichen Lichtfugen die Tageslichtschwankungen und den Wechsel von Sonne und Wolken nach innen überträgt. Das Volumen des Daches und damit des neuen Baukörpers wird dadurch erst auf den zweiten Blick spürbar.

Zusätzlich zu dem Eingang an der Brühlschen Terrasse wird ein neuer Besuchereingang am Georg-Treu-Platz geschaffen. Beide Eingänge erhalten direkte Zugänge zu dem nun überdachten Innenhof, wodurch dessen Rolle als zentraler Raum des Museums unterstrichen wird. Hier sind alle öffentlichen Infrastruktureinrichtungen untergebracht (Kasse, Garderoben, Buchladen, Café). Ein Besucheraufzug verbindet das Erdgeschoss mit den beiden oberen Geschossen zentral und barrierefrei.

Verfahren
Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Wettbewerb 1. Rang 2004

Bauherr
Staatsbetrieb Sächisches Immobilien- und Baumanagement

Nutzer
Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Auszeichnungen
Anerkennung – BDA Preis Sachsen 2013
Auszeichnung – Stahlbaupreis 2012
Auszeichnung – Deutscher Architekturpreis 2011

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