Atelier Potsdam

Potsdam
Foto © Stefan Müller
Während der Bauphase: Der Kern aus Stahlbeton und rechts die Garage
Foto © Stefan Müller
Blick aus dem Ateliergebäude in den Hof
Foto © Stefan Müller
Hof und Veranda
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Rückansicht des Ateliergebäudes
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Seitenansicht auf den offenen Hof zwischen den Ateliergebäuden und der Garage (rechts)
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Die Rückseite der Ateliergebäude eröffnet den freien Blick zum Wald
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Veranda mit Vordach über die gesamte Länge des Gebäudes
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Umzäunter Innenhof zwischen den Gebäuden
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Schiebefenster entlang der Veranda
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Geschlossene Tür zum Atelier im Erdgeschoss
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Offene Tür im Atelier mit Blick zur Küche
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Straßenansicht der beiden Ateliergebäude
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Blick vom oberen Atelier zum anderen Gebäude
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Zum Wald hin offenes Bad
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Innenhof (links) und Freifläche auf der Rückseite
Foto © Stefan Müller
Küche mit offenem Blick zum Wald
Foto © Stefan Müller
Architetti
Klaus Schlosser Architekten
Sede
Potsdam
Anno
2019

Mit der Entscheidung Friedrich-Wilhelms IV., den Norden Potsdams als Teil der Lenneschen Landschaftsgärten entlang der Havel umzuwidmen, begann 1840 das langsame Ende und der Wandel des einst von wendischen Bauern und Fischern gegründeten Dorfes. Durch die Anpflanzung von Wäldern und Gärten auf den ehemaligen Feldern und Wiesen wurde den ortsansässigen Bauern im 19. Jhdt. die Existenz entzogen. So ist es auch kein Wunder, dass die bis dato prägende Bauform des stattlichen Wendenhauses aus verputztem Fachwerk mit steil aufragendem Giebeldach fast vollständig verschwand.

Der stereometrische Bezug der Baukörper untereinander entsteht durch präzise Setzung der Volumen um einen dreiseitig umschlossenen Innenbereich, welcher über ein Eingangsgebäude mit Garagenstellplatz erschlossen wird. Eine über die gesamte Länge des Hauptgebäudes laufende Veranda mit frei ausladendem Vordach bildet einen nach Süden gerichteten Aufenthaltsbereich und ist ein Ort der Begegnung.

Die 2-geschossigen Ateliergebäude wurden in Holztafelbau errichtet. Das Hauptgebäude ist unterkellert. Ein Kern aus Stahlbeton beinhaltet die Nebenfunktionen und trennt die Geschossebenen mittig in je 2 Nutzbereiche.

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