Foto © Georg Pünder
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Umbau einer Scheune (1778) zu Büroflächen

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Sede
Schillingsstraße 331, Düren
Anno
2007

Eingefügt ... – Die 1778 erbaute ehemalige Scheune ist Teil einer denkmalgeschützten Parkanlage und dazugehörigem Gebäudeensemble.

Die Bauaufgabe bestand darin den historischen Dachraum an die vorhandenen Büroflächen anzubinden. Split-Level-Ebenen wurden in die unregelmässige Dachstuhlkonstruktion aus Eiche eingefügt. - Ein Balanceakt zwischen deutlichen und klar gliedernden Strukturen des neu Hinzugefügten und des variierenden Bestands.

Die beiden Ebenen werden über einen asymmetrisch eingezogenen Stahlsteg mit auf und abgehenden Treppenkonstruktionen erschlossen. Die natürliche Belichtung der Räume erfolgt v.a. mit einem Fensterband unterhalb der Traufe sowie mit einem in die Dachfläche integriertem Lichtband. Die künstliche Beleuchtung unterstreicht deutlich die Gestalt des Gesamtentwurfes.

Historische Strukturen werden durch Farb- und Materialkontraste respektvoll mit Liebe zum Detail in ein harmonisch-rhythmisches Spannungsfeld gesetzt. Historie tritt stets in einen aktiven zeitlosen Dialog durch geradlinig-scharfkantig hergestellte Raumstrukturen mit Materialien wie bspw. Lehmputz, geschlämmtes Ziegelmauerwerk, - glatte, weiss gestrichene mit Gipskarton beplankte Holzständerwände, geölte Schwarzstahl-Konstruktionen mit Handläufen aus Eiche sowie lasierten Fichteflächen.

Das Objekt wurde mit modernster Klima-, Heiz- und Beleuchtungstechnik ausgestattet. Raumbildende Ausbauten verbinden und optimieren die Ebene +1 und insbesondere die in der Ebene +2 kleinen Arbeitsplätze bestmöglich.

So ist ein innen-/ architektonisches Gesamtwerk entstanden, welches unter deutlicher Sicht- und Spürbarkeit der Historie, das Einfügen einer technisch und gestalterisch hochanspruchsvollen zeitgemäßen Büronutzung uneingeschränkt möglich macht.

Bauherr
Elke Weyer, Düren-Gürzenich

Auszeichnung
"German Design Award 2014"
Auszeichnung Special Mention durch die Expertenjury des Rates für Formgebung

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