Holzhafen Hamburg

Hamburg
Photo © H. G. Esch
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Architectes
ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS
Adresse
Große Elbstraße 39, 22767 Hamburg
Année
2011
Auftraggeber
B&L Gruppe Hamburg
Wettbewerb
1994, 1. Preis
Planung
2007-2009
Realisierung
2009-2011
BGF
15.300 qm
In Zusammenarbeit mit
Kees Christiaanse, Rotterdam; Örtliche Repräsentanz: Kunst + Herbert, Hamburg
Mitarbeiter
Ruth Bünker, Richard Büsching, Christian Dieckmann, Johannes Groote, Christian Herbert, Rüdiger Hundsdörfer, Cathérine Minnameyer, Uschi Stengel

Die Prinzipien des Bürogebäudes Ost wurden bei dem westlichen Bürohaus am Hamburger Holzhafen adaptiert, variiert und auf ein tieferes und kürzeres Grundstück übertragen. Das Haus hat im Gegensatz zu seinem östlichen Pendant nur zwei statt drei Höfe. Das Bürogebäude soll durch seine homogenen Fassaden und großen Ausschnitte wie „ein Stein mit Löchern“ wirken. Wenn große Schiffe auf der Elbe vorbeifahren, stellen sie die Dimension der Gebäude am Holzhafen in den Schatten. Die strenge Lochfassade des östlichen Gebäudes wurde hier modifiziert und das Haus stärker zum Wasser hin ausgerichtet. Eine „sägezahnartig“ gefaltete Glasfassade, die um die Gebäudeecken herumgeführt wurde, ermöglicht auch an den Ost- und Westseiten des Gebäudes einen direkten Blick auf die Elbe. Die Grundrisse sind so gestaltet, dass pro Etage bis zu sechs Mieteinheiten mit jeweils mindestens 200 Quadratmetern Fläche eingerichtet werden können. Dabei sind sowohl riegelals auch L-förmige Mieteinheiten möglich.

Die begehbaren Dachflächen wurden als hölzerne Decks gestaltet. Das Material erinnert an das Hauptumschlagsgut im ehemaligen Holzhafen. Zum umweltfreundlichen Energiekonzept gehört der Einsatz von Erdwärmekollektoren in Kombination mit einer Betonkern-Aktivierung. Die Doppelfassade sorgt für optimalen Schallschutz, ein angenehmes Raumklima und ungetrübte Ausblicke auf den Hafen. Sie gewährleistet darüber hinaus eine natürliche Belüftung der Büros. Die mäanderförmig gegliederten Fassaden schaffen einen Bezug zum benachbarten Bürogebäude Ost. Sämtliche Bürogeschosse sind flexibel aufteilbar.

Das Bürogebäude West am Holzhafen schließt das Konzept der städtebaulichen „Perlenkette“ mit einem Baukörper ab, der beweist, dass große Volumen nicht massig wirken müssen, sondern verschiedene räumliche Qualitäten bieten können.

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