TU Dortmund – Hörsaalgebäude

Dortmund
Der 6geschossige Baukörper liegt gegenüber der Straßenflucht zurückgesetzt und bildet so einen öffentlichen Vorplatz aus, mit dem Haupteingang, der sich zum Zentrum der TU hin orientiert.
Visualisierung © KRESINGS/ImagineWeCreate
Im Inneren organisieren sich die Nutzungen um ein zentrales Atrium herum, das im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss als Foyer und Multifunktionshalle genutzt wird.
Visualisierung © KRESINGS/ImagineWeCreate
Architekten
KRESINGS
Adresse
Emil-Figge-Straße, Dortmund
Jahr
2024
Kosten
Vertraulich
Stockwerke
5–20 Stockwerke
Bauherrschaft
TU Dortmund
Team
Kilian Kresing (Projektpartner), André Perret (Projektpartner/Projektleiter), Lorena Bensmann (Projektleiterin), Natalia Hoffmann, Ruth Witt, Till Grützner, Ines Grochowski, Karsten Friedrich, Kerstin Lütgebaucks, Anna Wedi
Freianlagen
nts Ingenieurgesellschaft
Technische Gebäudeausrüstung
Ingenieurbüro Ostendorf & Partner GbR
Bauphysik
Hansen Ingenieure
Tragwerksplanung
gantert + wiemeler ingenieurplanung
Geotechnik
Dr. Spang Ingenieurgesellschaft
Vermessung
Drees & Hoersch GbR
ARGE Partner
Heupel Architekten

Auf dem Campus Nord der technischen Universität Dortmund entsteht ein neues zentral genutztes Hörsaal- und Institutsgebäude unter anderem für die Fakultäten der Kulturwissenschaften, Journalistik und Wirtschaftswissenschaften.
Die städtebauliche Einordnung orientiert sich am städtebaulichen Masterplan der TU Dortmund und am Masterplan Wissenschaft sowie dem hierauf aufbauenden Entwicklungskonzept „Campus 2030“.

Der 6geschossige Baukörper liegt gegenüber der Straßenflucht zurückgesetzt und bildet so einen öffentlichen Vorplatz aus, mit dem Haupteingang, der sich zum Zentrum der TU hin orientiert.
Die kubische Gebäudestruktur besteht aus einer tragenden Außenhülle und Kernen aus Stahlbeton. Im Innenbereich sind möglichst wenige Stützen vorgesehen, um die Flexibilität im Ausbau und in der Nachnutzung zu erhöhen. Die Außenwände sind als Massivkonstruktion mit regelmäßigen Lochfenstern geplant. Die kleinteilige Öffnungsstruktur ermöglicht flexible und schalldämmtechnisch hochwertige Anschlussmöglichkeiten für alle internen Trennwände.
Die Fassade besteht aus rötlichem Klinker, der sich der Umgebungsbebauung und den weiteren Campusgebäuden anpasst. Durch eine horizontale Gliederung und eine Aufteilung des Gebäudes in „Bausteine“ wird die Diversität der Nutzung und ihre Verortung im Gebäude wiedergegeben. Die Aufteilung der Klinkerflächen in Lisenen, seitliche Festfelder und zusammengefasste vertikale Fensterbänder interpretiert die lokalen Klinkertradition.

Im Inneren organisieren sich die Nutzungen um ein zentrales Atrium herum, das im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss als Foyer und Multifunktionshalle genutzt wird und ab dem 2. Obergeschoss als allgemein nutzbarer Innenhof. Weitere Einschnitte in der Gebäudeform bieten Ausblicke in den umgebenden Landschaftsraum und dienen als Terrassen.
Die zentral genutzten Hörsäle und Seminarräume befinden sich mehrheitlich im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss und werden vom Atrium aus erschlossen. In den weiteren Obergeschossen sind verschiedene Fakultäten und Dezernate angesiedelt.
Direkt an der Eingangshalle liegt das Haupttreppenhaus, das alle Geschosse miteinander verbindet – die Scherentreppe mit gemeinsamem Podest und die Verglasung zum Innenhof und zur Halle macht dieses Treppenhaus zu einer vertikalen Fortsetzung des Marktplatzes im Erdgeschoss.

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