Europacity Berlin

Berlin
Visualisierung © ASTOC Architects and Planners
Visualisierung © ASTOC Architects and Planners
Visualisierung © ASTOC Architects and Planners
Visualisierung © ASTOC Architects and Planners
Bild © ASTOC Architects and Planners
Visualisierung © CA Immo
Architekten
ASTOC ARCHITECTS AND PLANNERS
Adresse
Europacity, Berlin
Jahr
2025
Aufgabe
Masterplan und städtebauliche Vertiefungen, in Bearbeitung
Auftraggeber
CA Immo Deutschland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Berlin und der Deutschen Bahn AG
Wettbewerb
2008, 1. Preis
Planung
2008-heute
Realisierung
bis 2025
BGF
520.000 qm / 40 Hektar
Mitarbeiter
Richard Büsching, Frank Eittorf, Judith Freund, Ulrich Hundsdörfer, Inci Yilmaz

Für das Areal am Hauptbahnhof in Berlin wurde ein städtebaulicher Wettbewerb veranstaltet, aus dem ASTOC als Sieger hervorging. Ihr Entwurf für das Gelände zwischen Invalidenstraße, Perleberger Brücke, Fernbahntrasse und Spandauer Schifffahrtskanal sieht die Anlage eines Stadthafens vor. Um ihn herum soll ein großstädtisches Quartier gebaut werden mit Kunstcampus, Marina, Restaurants, Wohnungen und Büros. Das innerstädtische Areal liegt an einem der wichtigsten europäischen Verkehrsknotenpunkte. Trotz einer städtischen Dichte sieht der Entwurf viel öffentlichen Raum vor und einen bis zu 30 Meter breiten, unbebauten Uferstreifen als öffentliche Promenade. Die Wohnhäuser mit circa 1200 Wohnungen folgen der Berliner Traufhöhe.

Höhere Gebäude gibt es in den Büroquartieren am Hamburger Bahnhof und am Nordhafen. Drei neue Brücken werden das Quartier besser an die Stadt anbinden. Entlang einer Bahntrasse sollen neue Gewerbebauten die Wohnhäuser vom Verkehrslärm abschirmen. Um dem Gelände seine besondere Atmosphäre nicht zu nehmen, sollen die alten Speditionshallen zu Galerien umgebaut werden. Die wichtigste Idee war es, einfach „ein Stück Berlin“ zu entwerfen. Am Anfang stand daher die Frage, wie sich Stadt an dieser Stelle entwickeln kann. Das Quartier wird in Zukunft für Millionen von Gästen der erste Eindruck von Berlin sein und ist deshalb eine wichtige städtebauliche Visitenkarte der Hauptstadt. Der Moment der Ankunft in Berlin hat die Planer deshalb besonders beschäftigt. Ihr Ziel ist es nicht, eine „völlig cleane“ Musterstadt zu etablieren (Neppl). Sie wollen eher ein Bahnhofsviertel entwerfen als eine „Europa-City“. Das Quartier darf ruhig „normaler“ als der nahe Potsdamer Platz sein, denn es bietet das Potenzial, sich zum Kunstviertel zu entwickeln. ASTOC begann mit dem Selbstverständnis der Stadt – und nicht nur dem Ort an sich. Berlin entdeckt derzeit seine Wasserlagen neu und das neue Hafenbecken wird ein Magnet des Viertels sein. Die autobahnähnliche Situation der Heidestraße wollen die Architekten dringend aufbrechen und einen „klaren und präzisen Stadtraum“ rund um den Hafen schaffen, der auch von der östlichen Promenade entlang des Schiffahrtskanals zur Wirkung kommen soll. Anders als bei der HafenCity in Hamburg wird bei diesem Berliner Beispiel die Planung fast nur von den nicht-städtischen Grundstückseigentümern bestimmt. Der Entwurf muss darauf achten, dass der Zusammenhang nicht verloren geht.

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