Natürliche Trockenschüttung

Martina Metzner
14. September 2022
Naturefloor-Fußbodenaufbauten sind robust und können alle Arten von Endbelägen aufnehmen. (Foto: Naturefloor)

Bei der Naturefloor-Trockenschüttung handelt es sich um Holzhackgut aus Forstabfällen, das mit Lehm ummantelt und getrocknet wird. Der gesamte Prozess von der Herstellung bis zur Entsorgung ist laut Hersteller ökologisch und umweltschonend. Die bewährte Methode und die Jahrhunderte alte Erfahrung, dass Lehm im trockenen Zustand Holz schützt, beruht auf seiner Gleichgewichtsfeuchte von 3 bis 5 Prozent. Dadurch wird den pflanzlichen und tierischen Schädlingen die Lebensgrundlage entzogen. Durch die Kantigkeit der Holzspäne ist eine hohe Formstabilität im eingebauten Zustand gegeben. Die Schüttung ist äußerst druckbelastbar und gewährleistet hervorragende Schallschutzwerte. Die Ummantelung mit Lehm setzt zudem die Brennbarkeit herab. Die Naturefloor-Trockenschüttung eignet sich für Decken und Fußböden und kann sowohl für den Trockenaufbau als auch für den Nass-Estrich-Aufbau verwendet werden. Durch die Verzahnung der Späne ist eine gute Lagestabilität gegeben. 

Die Mindestdicke für den Einbau der Bisotherm-Trockenschüttung beträgt 12 mm. (Foto: Bisotherm)

Die Trockenschüttung der Firma Bisotherm vereint Wärmedämmung, Schallschutz und Niveauausgleich in einem Produkt. Sie besteht aus einem natürlich expandiertem Silikatgestein vulkanischen Ursprungs und ist rein mineralisch. Diese bauaufsichtlich zugelassene Trockenschüttung (nach DIN 18560-2) enthält keine gesundheitsgefährdenden Stoffe und ist systemunabhängig einsetzbar. Geschüttet und verdichtet ergibt sich eine fugenlose Dämmschicht, bei der Installationsleitungen innerhalb der Dämmschicht geschützt liegen. Die Bisotherm-Trockenschüttung kann in jeder beliebigen Dicke ab 12 mm bei leichter Verdichtung eingebaut werden, sodass Unebenheiten ausgeglichen werden.

Vorgestelltes Projekt

HGEsch Photography

Toranomon Hills Tokyo

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