Highlights der Light & Building 2022

Martina Metzner
26. Oktober 2022
Bell von Flexxica (Foto: Flexxica)

„Bell“ von Flexxica verkörpert eine zeitgemäße Neuinterpretation eines traditionellen Lampenschirms, der jedoch auf massive Dimensionen vergrößert wurde. Diese Hängelampe ist in zwei Größen erhältlich – groß und extragroß. Mit ihrer eleganten Form und dem weichen Material verleiht diese Pendelleuchte jedem Büroraum eine optisch sehr ansprechende Note – zusätzlich verbessert der schallschluckende Lampenschirm die Akustik im Raum. Die Rippen in Glockenform verteilen das Licht in einem breiten Winkel, was eine homogene und blendfreie Ausleuchtung großer Flächen ermöglicht.

„Chouchin“ von Foscarini (Foto: Foscarini)

„Chouchin“ von Foscarini erinnert an die traditionelle Form von japanischen Papier- und Bambuslaternen. Neben den mundgeblasenen Modellen aus weißem Überfangglas sind auch die Ausführungen „Chouchin Reverse 2“ mit einem grün lackierten Kragen und „Chouchin Reverse 3“ mit einem grauen Kragen als Deckenversionen erhältlich.

„Panthella Portable“-Leuchte von Louis Poulsen (Foto: Louis Poulsen)

Die „Panthella Portable“-Leuchte ist die kleinste Ausführung der Tischleuchten von Verner Panton aus dem Jahr 1971. Bei der Leuchte dienen Schirm und Fuß als Reflektor. Panton verwendete organische Formen, für die er bis heute bekannt ist. Mit ihrem blendfreien Licht ist die Panthella Portable ein Paradebeispiel für Verner Pantons brillantes Gespür für stimmungsvolle Beleuchtung. Die kleine Tischleuchte kann überall frei aufgestellt werden, da sie ohne Kabelanschluss auskommt und über einen USB-Port geladen wird. Die handliche „Panthella Portable“ ist in klassischem Opal-Acryl erhältlich.

„Lunaria“ für Bolia von Design Studio Niruk (Foto: Design Studio Niruk)

Elegant, natürlich, pur: Die Leuchte „Lunaria“ ist einzigartig in ihrer freien Formgebung und wirkt skulptural und leicht zugleich. Ein Produkt aus der Feder von Nina Ruthe und David Antonin für den dänischen Hersteller Bolia, welches die Essenz von Design Studio Niruk wunderbar einfängt. Die besondere Form von „Lunaria“ besteht aus einem gebogenen, räumlichen Metallgestell, das allseitig mit zartem Stoff überzogen wird. So entstehen verschiedenförmige Flächen, die das Licht sanft im Raum streuen.

 

„Lost“ von Magis. (Foto: Magis)

Der Kreis als Leitmotiv: Magis präsentiert „Lost“ von BrogliatoTraverso als Protagonist seiner ersten Leuchtenkollektion. Leere statt Struktur – das Gestaltungskonzept für die Leuchte „Lost“ entspringt dem Wunsch der Designer BrogliatoTraverso, den klassischen Lampenschirm neu zu denken. So haben sie die typische Schirmstruktur eliminiert und stattdessen einen leuchtenden Ring mit einer Stärke von 2 cm entwickelt. Die dimmbare LED-Lichtquelle in dessen Innerem verteilt über die gesamte Außenseite des Leuchtenschirms ein homogenes Licht.

„Ayno wall“ von Midgard (Foto: Midgard)

Midgard präsentiert die Wandversion „Ayno wall“ ihrer preisgekrönten Lenkleuchten-Familie, die Diez Office gestaltet hat. In ihren Dimensionen basiert die „Ayno wall“ auf den am Markt etablierten Stehleuchten „Ayno L“ und „XL“. In Höhe und Ausrichtung flexibel, erlaubt die neue Wandhalterung zudem ein Schwenken nach rechts und links. So spendet die „Ayno wall“ gezielt gerichtetes, blendfreies Licht über dem Sofa, dem Couchtisch oder über Ess- oder Arbeitstischen.

„Magnetics“ von Molto Luce (Foto: Molto Luce)

Versetzen oder adaptieren: Alles ist ohne großen Aufwand werkzeuglos möglich, wenn man sich auf das zarte und dennoch höchst funktionale Lichtsystem „Magnetics“ verlässt. Sowohl verpolungssichere Lichteinsätze für lineares Grundlicht als auch Strahler in drei Größen für zielgerichtete Akzentuierung werden zur individuellen Ausgestaltung von „Magnetics“ angeboten. Optionale Dali-Versionen adressieren die einzelnen Einsätze separat. Die visuelle Besonderheit dieses Systems liegt im flächenbündigen Abschluss von Trägerprofil und Lichteinsätzen. Dieser exakte Kantenabschluss ist bislang unerreicht und macht „Magnetics“ zu einem einzigartigen System am Markt.

„North“ von Arik Levy für Vibia (Foto: Vibia)

Der ideale Begleiter, um den Nachmittag auf einem gemütlichen Sofa oder Sessel zu verbringen, ist die Pendel-Stehleuchte „North“ von Arik Levy. Es handelt sich um ein elegantes, dekonstruiertes Design, das den Boden und die Decke durch drei verschiedene Komponenten vereint: einen dreieckigen, mit einer LED versehenen Schirm, einen schlanken Stab und ein Gegengewicht am Boden. Nicht nur hat die Pendel-Stehleuchte North eine stylische Silhouette, sondern sie ist auch höchst anpassungsfähig, da sie dem Leser ermöglicht, das Licht genau über die Seite zu führen.

„Lumo“ von Zero Lighting (Foto: Zero Lighting)

„Lumo“ von dem schwedischen Hersteller Zero Lighting ist eine klassische, kegelförmige Pendelleuchte, die aus einem einzigen Stück Aluminium gegossen wird. Der sechs Millimeter dicke Schirm endet elegant in einem vollen Radius. Der Diffusor ist unmerklich in den Schirm eingelassen und so montiert, dass Blendung vermieden wird. „Lumo“ lässt sich mit verschiedenen Geländerbefestigungen zu geraden, runden, dreieckigen oder viereckigen Formationen zusammenstellen.  

 

Vorgestelltes Projekt

Benjamin von Pidoll | Architektur

Villa Mau

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